Titel: Verliebe dich nie in einen Rockstar
Reihe: Die Rockstar-Reihe, Band 1
Autorin: Teresa Sporrer
Format: eBook
Verlag: Impress (5. September 2013)
ASIN: B00ENEG5TY
Rating: 4 von 5 Sternen
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"Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey. Dies ist der erste Roman der Rockstar-Reihe. Der zweite Band erscheint am 05.12.2013."
Meinung:
Für einen Debütroman einer so jungen Autorin, laut ihrem Blog zählt sie gerade mal 19 Lenze, fand ich das Buch sehr gelungen und sehe gern über einige kleiner Mängel hinweg.
Die Grundidee selbst ist nicht allzu originell, wem jedoch junge, frische Liebesgeschichten mit arroganten Bad Boys gefallen, wird an dieser hier bestimmt auch seine Freude haben.
Die Charaktere selbst wirken mit all ihren Ecken und Kanten sympathisch und real, so gleicht z.B. Acids Vergangenheit sein Übermaß an Selbstverliebtheit wieder aus.
Ein bisschen rumkriteln muss jedoch: Ich mag schlagfertige, sarkastische Hauptfiguren, die nicht auf den Mund gefallen sind, normalerweise sehr, Zoey hingegen ist manchmal geradezu unleidlich. Selbst für einen Teenie. Und mit ihren fast 18 Jahren sollte sie aus dieser Phase zumindest ansatzweise wieder rausgewachsen sein. Zickigkeit kann durchaus spaßig eingesetz werden, hier nervt sie in einigen Fällen.
Auch ihr etwas aprubtes Umschwenken von bravem, stillem Mädchen zum frechen Party-Girl fand ich zu abgehackt, die Entwicklung ist nicht ganz ausgereift.
Zoeys drei schrullige Freundinnen bieten eine interessante Unterhaltung, die jedoch komplett oberflächlig bleibt. Schade um die spannenden Charaktere, etwas mehr Tiefe hätte hier Wunder gewirkt. Und Serenas Angewohnheit von sich selbst in der dritten Person zu sprechen, fand ich auf Dauer dann doch eher anstregend als amüsant.
Was mich jedoch am meisten gestört hat, ist das locker-flockige Lösen der Konflikte von außen. Die Reiberei mit den Eltern, die Spannung zwische Zoeys Bruder und Acid, mögliches Auftauchen extremer Groupies usw. wurden eher nebensächlich abgefertig und das nimmt leider viel von der möglichen Spannung.
Alles in Allem hatte ich jedoch viel Spaß mit Zoeys Gedankenwelt und den Charakteren, deswegen 4 von 5 Sternen.
Hallo :D
AntwortenLöschenBin über LB zu dir gestolpert und wollte mal Hallo sagen und ganz liebe Grüße da lassen.
Deine Blogfarben gefallen mir sehr gut :D
Liebe Grüße Jacky